Tarifinfo: Die Arbeit mit Menschen ist viel mehr wert!

Die Anforderungen an die sozialen Berufe sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen, sie tragen eine hohe Verantwortung. Eine gute Qualifikation, eine hohe Belastbarkeit und viel Empathie, die den Sozial- und Erziehungsdienst auszeichnet, muss angemessen bezahlt werden.

Deshalb hat ver.di die Eingruppierungsvorschriften für den Sozial- und Erziehungsdienst im öffentlichen Dienst gegenüber der VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände) zum Ende des Jahres gekündigt und fordert eine deutliche Aufwertung. Mindestens um 10 Prozent! Die Diskussion zur konkreten Forderung läuft. ...

Das Ergebnis der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hat Auswirkungen auf die gesamte Branche. Für die Wohlfahrtsverbände genauso wie für die privaten Anbieter. Deshalb rufen wir alle Beschäftigen im Sozial- und Erziehungsdienst auf, die Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst bei dieser wichtigen Tarifauseinandersetzung zu unterstützen. Wie das am besten geht, erfahrt ihr von ver.di, der Fachgewerkschaft für den Sozial- und Erziehungsdienst. -> Das gesamte Tarifinfo lesen.

Aktionstage im Agaplesion Konzern – nur wer mitmacht wird gehört!

Das ist die rote Karte für den Agaplesion-Konzern! Der Aktionstag "Sag mal wieder NEIN!" richtet sich an alle Agaplesion-Beschäftigte, die immer wieder aus dem Frei geholt werden und damit die unmenschliche Personaldecken-Sparpolitik immer wieder abfedern. Denkt daran:

  • Du musst nicht im Frei erreichbar sein.
  • Du musst nicht in deiner Freizeit mit Vorgesetzten Dienstgespräche führen.
  • Du musst nicht in der Freizeit dienst- oder fahrtüchtig sein.
  • Du darfst Dienste, die nicht im Dienstplan stehen, verweigern.
  • Du darfst sagen, dass es eine Dienstverpflichtung nicht gibt.
  • Du darfst ein Telefongespräch einfach beenden.

Frag deine MAV, Deinen Betriebsrat, Personalrat oder ver.di. Mehr Informationen unter www.mein-frei.verdi.de

Kircheninfo 24: Gute Arbeit braucht mehr Demokratie

Die aktuelle Ausgabe des Kircheninfo 24 ist im Oktober 2014 erschienen mit einem Schwerpunkt zu Betriebsräten in kirchlichen Betrieben. Die Druckausgabe kann bei Sabrina Stein (sabrina.stein at ver.di)angefordert werden, das PDF kann hier heruntergeladen werden.

Aus dem Inhalt:
• Betriebsräte. Jetzt.
• Weshalb das BetrVG nicht für die Kirchen und ihre Einrichtungen gilt
• Erfolge: Betriebsräte nutzen ihre Rechte
• Die MVG-Novellierungen – zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Das KirchenInfo ist über die ver.di-Bezirke erhältlich. Es erscheint 2 bis 3 mal im Jahr. Mehr Informationen

Visionen einer zukunftsfähigen Pflege

Bis 2020 werden 400.000 Menschen mehr als heute pflegebedürftig sein. Welche Pflege und Betreuung  wird dann gebraucht? Und wer leistet die Pflegearbeit?

Am Donnerstag, den 30. Oktober 2014, von 10 Uhr bis 16 Uhr (Ort: Diakonie Deutschland, Caroline-Michaelis-Str. 1, 10115 Berlin) werden diese Fragen in der dritten Veranstaltung der Reihe „Die Rückkehr des Sozialen in die Politik?“ diskutiert. Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam von ver.di, Hans-Böckler-Stiftung,  Evangelische Kirche in Deutschland und Diakonie Deutschland getragen. In den vergangenen Veranstaltungen im April und im Juni 2014 wurden die Themen Armut und Gesundheit bearbeitet. Pflege wird jetzt als drittes großes Thema in der Reihe „Die Rückkehr des Sozialen in die Politik?“ aufgegriffen.

Tarifvertrag Diakonie Niedersachsen unterschrieben - um Nachahmung wird gebeten

Am Freitag, dem 19. September 2014 war es soweit: der Tarifvertrag zwischen ver.di und der Diakonie wurde unterzeichnet. "Der lange Weg bis dahin hat uns einige Ausdauer abverlangt" so Annette Klausing, ver.di Verhandlungsführerin.

Doch nun fallen die rund 37 000 Arbeitnehmer/innen der Diakonie unter diesen Vertrag. Der Tarifvertrag hat im Wesentlichen die Regelungen der vorher gültigen Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) übernommen. Neu hinzugekommen sind Übergangsregelungen für diakonische Einrichtungen, die bisher nicht die Diakonie AVR angewandt haben. Gestrichen worden ist z.B. die Möglichkeit, auf der betrieblichen Ebene die Jahressonderzahlung abzusenken.

„Ausschreibungen oft intransparent“

Ob Einrichtungen der Caritas eine Mitgliedschaft in der katholischen Kirche verlangen, ist nicht immer klar. Ein Gespräch mit Professor Michael Mroß

ver.di: Kirchliche Arbeitgeber können an Stellenbewerber/innen besondere Anforderungen stellen, zum Beispiel eine Kirchenmitgliedschaft. Sie haben die Ausschreibungspraxis der Caritas untersucht. Inwiefern macht der Verband von dieser Möglichkeit Gebrauch?

Michael Mroß: Er macht davon Gebrauch, allerdings vielfach nicht so, wie vom Gesetzgeber gedacht. So wird die Konfessionszugehörigkeit einerseits für Berufe gefordert, für die das nur schwer zu begründen ist. Andererseits wird bei anderen Tätigkeiten darauf verzichtet, wo dies eigentlich zu erwarten wäre. Hinzu kommt, dass die Ausschreibungen in dieser Frage oft intransparent sind.

Dringend notwendig: Betriebsverfassungsgesetz in kirchlichen Betrieben

Dieses ver.di Flugblatt fasst kurz und knapp die Gründe zusammen, warum das Betriebsverfassungsgesetz dringend in kirchlichen Betrieben angewendet werden muss. Das Flugblatt kann über die ver.di Bezirke bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Wer es ganz genau wissen will, findet in dieser Broschüre einen Vergleich vom Betriebsverfassungsgesetz mit dem Mitarbeitervertretungsgesetz der evangelischen Kirche Deutschland und der Mitarbeitervertretungsordnung der katholischen Kirche.
Die Broschüre kann über die ver.di Bezirke bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.








Mit diesem Türanhänger kannst Du Deine KollegInnen daran erinnern, was die Vorteile des Betriebsverfassungsgesetzes sind: Gemeinsam stehen wir nicht im Regen!
Der Türanhänger kann über die ver.di Bezirke bestellt oder als PDF heruntergeladen, ausgedruckt und ausgeschnitten werden.

Tarifverhandlungen EntgO Gesundheitsberufe

Verhandlungen über eine deutliche Aufwertung der Pflegefachkräfte haben begonnen -Was in der Diakonie und Caritas vielfach schon üblich ist, fordern nun auch die Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst: Pflegehilfskräfte sollen schlechter bezahlt werden. Mehr in diesem ver.di-Flugblatt.

Tagung für betriebliche Interessenvertretungen aus Krankenhäusern

Bewährte und neue Strategien für eine wirksame Interessenvertretung
in Berlin, 13. bis 14. November 2014

Interessenvertretungen bestimmen durch Ihre Arbeit im Krankenhaus maßgeblich mit, wie sich die Arbeitsbedingungen für Beschäftige gestalten. Hierbei gibt es über Jahre erprobte Methoden, aber auch immer wieder neue Ideen, wie im Betrieb etwas bewegt werden kann.

Wie setze ich mich durch – mit Diplomatie oder Druck und welche Kommunikationsstrategien sind erfolgreich? Soll ich die Stellvertreter-Rolle ausfüllen oder stärker die Kolleginnen und Kollegen motivieren und unterstützen selbst aktiv zu werden? Welche modernen Methoden für die Planung und Organisation der Interessenvertretung können mich bei meiner Arbeit unterstützen?

Die diesjährige Tagung hat sich zum Ziel gesetzt, diese Fragen zu beantworten und praxisnah Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Wir wollen Betriebsräte, Mitarbeitervertretungen und Personalräte zu praxisrelevanten Inhalten weiterbilden und ihnen die Möglichkeit für einen Austausch bieten. Die Tagung richtet sich an betriebliche Interessenvertretungen aus öffentlichen, privaten, freigemeinnützigen und kirchlichen Krankenhäusern, an Jugend- und Auszubildendenvertretungen sowie an Betriebsräte und Mitarbeitervertretungen aus dem Krankenhaus angeschlossenen Servicegesellschaften. Zum ausführlichen Programm und Anmeldung

Kirchliche Sozialarbeit - zwischen Konkurrenz und Kreuz

13. Fachtagung zum kirchlichen Arbeitsrecht 20. + 21. November 2014 in Kassel

Anmeldeforumlar und Programm herunterladen. Jedes siebte Krankenhaus soll vor der Pleite stehen, zahlreiche Altenheime überleben nur aufgrund von Notlagenregelungen. Andere melden Insolvenz an. Und überall fehlt es an Fachkräften, die nun verstärkt in Südeuropa angeworben werden.

Das Vertrauen der Bürger in eine angemessene Pflege und Versorgung schwindet, nicht zuletzt weil Vergleiche mit anderen Ländern nahelegen, dass manche Krankenhäuser ihre Therapievorschläge vorrangig am finanziellen Ertrag ausrichten.

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